Deuter Freeride-Rucksack „Attack“ im Test

Der Deuter Attack ist ein kleiner Rucksack, der speziell für Freerider gedacht ist, was mir bei unseren geführten Freeridetouren sehr entgegen kommt. So dient der Attack nicht nur zum Transport von allem Nötigen für eine Tagestour was ich als Guide so alles benötige, sondern schützt auch gleichzeitig als Rückenprotektor!

deuter-attackDeuter Freeride Rucksack -Attack-

Der Rucksack ist schön schmal und etwas länger geschnitten als die meisten „normalen“ Trinkrucksäcke mit ähnlichem Tragevolumen. Dies bietet einen guten Schutz vor allem mit dem integrierten Rückenprotektoren der über die ganze Länge der Wirbelsäule geht.
Es gibt ein größeres Hauptfach für etwa eine Pumpe, Ersatzschlauch und Wechseljersey. Ein kleines Fach für Schlüssel und anderen Kleinkram. Aussen gibt es genug Möglichkeiten Protektoren und Helme zu befestigen. Zusätzlich liegt dem Attack ein Mesh-Netz bei, mit dem man auch einen Fullface gut unterbringt. Bis jetzt haben mir die normalen Halterungen aber immer ausgereicht.

Egal in welcher Situation, der Deuter Attack sitzt perfekt

Sehr praktisch ist auch das Einhängen der Trinkblase. Diese wird oben im Rucksack von einem Klettverschluss gehalten, was ein Zusammensacken verhindert wenn die Blase leerer wird. Ein weiteres nettes Detail ist eine Trillerpfeife, die im Verschluss des Brustgurtes integriert ist. Gedacht wohl für Notsituationen (einige Hinweise sind im Fach für die Trinkblase aufgedruckt), aber sicher auch praktisch um bei Freeriderennen den Vordermann dezent auf sich aufmerksam zu machen 🙂

Mir hat der Attack sehr gut gepasst, verrutscht auch beim Springen nicht und liegt gut am Rücken an. Für Freeride Einsätze oder gelegentliche Abstecher in den Bikepark eignet er sich perfekt und schlägt dabei zwei Fliegen mit einer Klappe!

Text: Ferdinand Leipold